Wie verbessert ein gedruckter Wasserstoff-Wärmetauscher die Energieeffizienz in Systemen für saubere Energie?
John A. Anderson, Emily R. Carter, Michael T. Suzuki
17. Juni 2026
Diese Studie untersucht die Mechanismen, durch die gedruckte Wasserstoff-Wärmetauscher die Energieeffizienz in Systemen für saubere Energie steigern. Der Fokus liegt dabei auf der Mikrokanalarchitektur, der optimierten Strömungsführung und der Integration in geschlossene thermodynamische Kreisläufe. Die Mikrokanalgeometrie erhöht das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen signifikant und ermöglicht so höhere Wärmeübergangskoeffizienten bei gleichzeitig reduziertem Wärmewiderstand im Vergleich zu konventionellen Konstruktionen. Optimierte Strömungswege minimieren Druckverluste und senken dadurch den Bedarf an parasitärer Pumpenleistung. Die Integration von gedruckten Wasserstoff-Wärmetauschern in geschlossene Kreisläufe zur Abwärmenutzung ermöglicht eine effektivere Wiederverwendung thermischer Energie und verbessert so die Gesamteffizienz des Kreislaufs. Die Materialauswahl für Hochtemperatur- und Hochdruckumgebungen mit Wasserstoff gewährleistet Langlebigkeit und Sicherheit. Moderne Legierungen und diffusionsgeschweißte Konstruktionen widerstehen Wasserstoffversprödung und -kriechen. Ein Vergleich mit konventionellen Rohrbündel- und Plattenwärmetauschern zeigt, dass gedruckte Wasserstoff-Wärmetauscher eine bis zu 30 % höhere thermische Effektivität und 40 % geringere Druckverluste erreichen. Dies führt zu signifikanten Energieeinsparungen in Anwendungen wie der Wasserstoffproduktion, Brennstoffzellen und überkritischen CO₂-Kraftwerkszyklen. Diese Ergebnisse unterstreichen die entscheidende Rolle von Wasserstoff-PCHEs bei der Weiterentwicklung sauberer Energietechnologien durch die Maximierung der Wärmerückgewinnung und die Minimierung von Energieverlusten.
Mechanismen der verbesserten Wärmeübertragung durch Mikrokanalarchitektur in Wasserstoff-PCHEs
Gedruckte Leiterplatten-Wärmetauscher (PCHEs) nutzen eine Mikrokanalarchitektur, um die thermische Leistung in wasserstoffbasierten Systemen für saubere Energie deutlich zu verbessern. Die mikroskaligen Strömungskanäle mit einem hydraulischen Durchmesser von typischerweise 0,5 bis 2 mm erzeugen laminare bis transitorische Strömungsregime, die die konvektiven Wärmeübergangskoeffizienten erhöhen. Dies wird primär durch ein erhöhtes Verhältnis von Oberfläche zu Volumen erreicht, das bis zu 2500 m²/m³ betragen kann und damit herkömmliche Rohrbündelwärmetauscher deutlich übertrifft.
Die halbkreisförmigen oder rechteckigen Kanalgeometrien erzeugen periodische Strömungsstörungen und eine Neubildung der Grenzschicht, wodurch die thermischen Grenzschichten effektiv ausgedünnt werden. CFD-Studien (Computational Fluid Dynamics) zeigen, dass Wasserstoff-PCHEs (Photovoltaik-Kühler) unter typischen Betriebsbedingungen (30–70 bar, 200–600 °C) Wärmeübergangskoeffizienten von 3000–5000 W/m²K erreichen. Die Mikrokanalwände fördern zudem Sekundärströmungen, insbesondere in Serpentinen- oder Zickzack-Konfigurationen, was die Durchmischung weiter verbessert und den Wärmewiderstand verringert.
Darüber hinaus ermöglicht das chemische Ätz- oder Diffusionsschweißverfahren den Verzicht auf Dichtungen und Schweißnähte, wodurch dünnere Wände (0,3–0,8 mm) realisiert werden können, die den Wärmeleitwiderstand minimieren. Dies ist entscheidend für Wasserstoffsysteme, in denen Temperaturgradienten präzise kontrolliert werden müssen, um eine Versprödung des Materials zu verhindern. Das Ergebnis ist eine um 20–40 % verbesserte Wärmeübertragungseffizienz im Vergleich zu herkömmlichen Plattenwärmetauschern, was direkt zu einer höheren Systemeffizienz bei der Wasserstoffproduktion, -speicherung und in Brennstoffzellenanwendungen beiträgt.
Reduzierung des Wärmewiderstands und des Druckverlusts durch optimierte Strömungsweggestaltung
Die optimierte Strömungsführung in gedruckten Wasserstoff-Wärmetauschern reduziert den Wärmewiderstand signifikant, indem die Oberfläche für den Wärmeaustausch vergrößert und gleichzeitig ein kompakter Kern beibehalten wird. Diese Konstruktion minimiert den Wärmetransportweg durch die feste Matrix und ermöglicht so einen effizienteren Wärmeaustausch zwischen Wasserstoff und Arbeitsmedium. Zusätzlich reduzieren die präzise gefertigten Kanäle Strömungshindernisse, was zu einem geringeren Druckverlust im Wärmetauscher führt. Durch die optimale Abstimmung dieser beiden entscheidenden Parameter erreicht das System eine höhere Gesamtenergieeffizienz und eignet sich daher ideal für Anwendungen im Bereich sauberer Energien wie Wasserstoff-Brennstoffzellen und Wärmemanagementsysteme.
Durch fortschrittliche Fertigungstechniken wird die Geometrie der Mikrokanäle so angepasst, dass die Strömung gelenkt wird und Turbulenzen sowie Reibungsverluste reduziert werden, was direkt zu einem geringeren Druckverlust beiträgt. Die Reduzierung des Wärmewiderstands wird durch die Verbesserung der konvektiven Wärmeübergangskoeffizienten in den Kanälen erreicht, wodurch eine effektivere Wärmerückgewinnung ermöglicht wird. Diese kombinierte Optimierung gewährleistet einen Betrieb des Wärmetauschers mit minimalen Energieverlusten und verbessert so den Gesamtwirkungsgrad des thermodynamischen Kreislaufs in wasserstoffbasierten Systemen für saubere Energie.
Integration von Wasserstoff-PCHEs in geschlossene thermodynamische Kreisläufe zur Abwärmenutzung
Gedruckte Wasserstoff-Wärmetauscher (PCHEs) sind für den Betrieb unter extremen Temperatur- und Druckbedingungen ausgelegt und eignen sich daher ideal für die Integration in geschlossene thermodynamische Kreisläufe wie den überkritischen CO₂-Brayton-Kreislauf oder den organischen Rankine-Kreislauf. Ihre kompakte, diffusionsgebundene Struktur ermöglicht eine hohe Wärmeleitfähigkeit und einen minimalen Druckverlust, was die Effizienz von Abwärmerückgewinnungssystemen direkt steigert.
In einer typischen geschlossenen Kreislaufkonfiguration fungiert der Wasserstoff-PCHE als Rekuperator oder Vorwärmer, indem er Wärmeenergie aus Abgasströmen aufnimmt und an das Arbeitsmedium abgibt. Dadurch wird der externe Wärmebedarf reduziert und der Gesamtwirkungsgrad des Kreislaufs im Vergleich zu herkömmlichen Wärmetauschern um bis zu 15–20 % verbessert. Die Korrosionsbeständigkeit von Wasserstoff-PCHEs gewährleistet zudem eine langfristige Zuverlässigkeit in wasserstoffreichen Umgebungen.
Leistungsdaten für die Integration der Abwärmerückgewinnung
| Parameter |
Konventioneller Wärmetauscher |
Wasserstoff PCHE |
Verbesserung |
| Thermische Effektivität (%) |
75 |
92 |
+22,7 % |
| Druckabfall (kPa) |
45 |
18 |
-60% |
| Wärmeübertragungsfläche (m²) |
120 |
45 |
-62,5 % |
| Zykluseffizienzgewinn (%) |
2,5 |
5.8 |
+132% |
Die Tabellendaten basieren auf typischen Betriebsbedingungen für ein 10-MW-Abwärmerückgewinnungssystem mit überkritischem CO₂ als Arbeitsmedium. Wasserstoff-PCHEs weisen deutliche Vorteile hinsichtlich thermischer Leistung und Kompaktheit auf.
Für detailliertere technische Spezifikationen und Anwendungsbeispiele verweisen wir auf dieProduktseite für kundenspezifisch gefertigte Leiterplatten-WärmetauscherWeitere Ressourcen zuHT-Block-geschweißte PlattenwärmetauscherUndTP-geschweißte Plattenwärmetauscherergänzende Design-Einblicke für die Integration in geschlossene Regelkreise liefern.
Materialauswahl und Beständigkeit unter Hochtemperatur- und Hochdruck-Wasserstoffbedingungen
Die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer von gedruckten Wasserstoff-Wärmetauschern (PCHE) in Systemen für saubere Energie hängen entscheidend von den verwendeten Werkstoffen ab. Der Betrieb unter extremen Bedingungen wie hohen Temperaturen und Drücken, insbesondere in Wasserstoffumgebungen, birgt besondere Herausforderungen wie Wasserstoffversprödung, Kriechen und Korrosion. Die Auswahl der richtigen Legierungen ist daher unerlässlich für die strukturelle Integrität und langfristige Zuverlässigkeit.
Wichtige Materialanforderungen für Wasserstoffdienstleistungen
Werkstoffe müssen eine ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Wasserstoffangriffen aufweisen, da dieser bei hohen Temperaturen zu Entkohlung und innerer Rissbildung führen kann. Hochlegierte Nickellegierungen wie Alloy 625 und Hastelloy X werden aufgrund ihrer überlegenen Beständigkeit gegen Wasserstoffversprödung und ihrer hohen Festigkeit bei hohen Temperaturen häufig bevorzugt. Edelstähle wie 316L und 304L werden aufgrund ihres guten Kosten-Nutzen-Verhältnisses auch unter weniger anspruchsvollen Bedingungen eingesetzt.
Das in der PCHE-Fertigung eingesetzte Diffusionsschweißverfahren erzeugt eine monolithische Struktur ohne Füllstoffe, wodurch potenzielle Schwachstellen eliminiert werden. Das Grundmaterial muss jedoch den Schweißtemperaturen und -drücken standhalten, ohne sich zu zersetzen. Mithilfe fortschrittlicher Computermodellierung wird das Materialverhalten unter zyklischer thermischer und mechanischer Belastung vorhergesagt, um sicherzustellen, dass der Wärmetauscher Tausende von Betriebszyklen ohne Ausfall übersteht.
Dauerhaftigkeitsprüfung und Zertifizierung
Strenge Prüfverfahren, darunter Autoklaventests unter Hochdruck-Wasserstoffgas und thermische Ermüdungstests, bestätigen die Langlebigkeit der ausgewählten Werkstoffe. Diese Tests simulieren jahrzehntelange Betriebszeiten in einem komprimierten Zeitraum. Die Zertifizierung nach Normen wie ASME Section VIII Division 1 und der europäischen Druckgeräterichtlinie (PED) ist für den kommerziellen Einsatz obligatorisch. Die Kombination aus geeigneter Werkstoffauswahl und strenger Qualitätskontrolle gewährleistet, dass Druckwasserheizkessel (PCHEs) ihre hohe thermische Effizienz und strukturelle Integrität über ihre gesamte geplante Lebensdauer beibehalten.
Vergleichende Analyse der Energieeffizienzgewinne gegenüber konventionellen Wärmetauschertechnologien
Gedruckte Wärmetauscher für Wasserstoff (PCHEs) erreichen eine bis zu 40 % höhere thermische Effizienz im Vergleich zu herkömmlichen Rohrbündelwärmetauschern, vor allem aufgrund ihrer kompakten Mikrokanalarchitektur und des hohen Oberflächen-Volumen-Verhältnisses. Dies führt direkt zu einem reduzierten Energieverbrauch bei der Wasserstoffproduktion, in Brennstoffzellensystemen und bei der industriellen Abwärmenutzung.
Vergleich der wichtigsten Effizienzkennzahlen
Wärmeübergangskoeffizient:PCHEs arbeiten typischerweise mit einer Wärmeleistung von 2.000–5.000 W/m²K, während Plattenwärmetauscher mit Dichtung 1.000–3.000 W/m²K und Rohrbündelwärmetauscher unter ähnlichen Bedingungen 200–800 W/m²K erreichen. Dadurch können PCHEs mehr Wärme pro Flächeneinheit übertragen, was den Platzbedarf und die benötigte Pumpenleistung reduziert.
Druckverlust pro Wärmeeinheit:Trotz höherer Wärmeübertragung weisen PCHEs dank optimierter Kanalgeometrien vergleichbare oder sogar niedrigere Druckverluste als herkömmliche geschweißte Plattenkonstruktionen auf. Dies minimiert parasitäre Energieverluste in Pumpen und Kompressoren und verbessert somit direkt die Energieeffizienz des Systems.
Temperaturannäherung:PCHEs erreichen Annäherungstemperaturen von nur 1–3 °C, während herkömmliche Technologien oft 5–10 °C benötigen. Geringere Annäherungstemperaturen ermöglichen eine effektivere Wärmerückgewinnung und reduzieren den Bedarf an zusätzlicher Heiz- oder Kühlleistung.
Energieeinsparungen bei Anwendungen für saubere Energie
Bei der Wasserstoffverflüssigung reduzieren PCHEs den Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Spiralwärmetauschern um etwa 15–25 %, da sie die Wärmerückgewinnung bei kryogenen Temperaturen verbessern. Im Bereich des Wärmemanagements von Brennstoffzellen kann der Einsatz eines PCHE den Hilfsenergiebedarf um bis zu 30 % senken und so die Gesamtsystemeffizienz steigern.
Bei der Abwärmenutzung aus Elektrolyse- oder industriellen Prozessen ermöglichen PCHEs die Rückgewinnung hochwertigerer Wärme, was zu einer zusätzlichen nutzbaren Energieausbeute von 10–20 % führt. Diese Gewinne sind besonders in geschlossenen Kreislaufsystemen von Bedeutung, da jede Effizienzsteigerung die Betriebskosten und die CO₂-Intensität senkt.
Vergleich der Leistungsfähigkeit gegenüber spezifischen Technologien
Im Vergleich zuPlattenwärmetauscher mit DichtungPCHEs bieten eine 2- bis 3-fach höhere thermische Effektivität in Gas-Gas-Anwendungen ohne Dichtungsleckagerisiko.geschweißte PlattenwärmetauscherPCHEs bieten eine bessere Leistung bei hohen Drücken (bis zu 500 bar) und Temperaturen und ermöglichen so Energieeinsparungen in überkritischen CO₂-Kreisläufen.
Im Vergleich zuWeitspalt-geschweißte PlattenwärmetauscherPCHEs weisen in der Anwendung mit sauberem Wasserstoff eine überlegene Effizienz auf, da sie hohe Temperaturgradienten ohne thermische Belastungsprobleme bewältigen können.maßgefertigte KissenplattenPCHEs erreichen einen um 30–50 % höheren Wärmestrom pro Volumeneinheit, wodurch der Materialbedarf und das Gesamtgewicht des Systems reduziert werden.
Im Vergleich zukundenspezifisch entwickelte PlattenluftvorwärmerWasserstoff-PCHEs weisen unter variablen Durchflussbedingungen eine stabile Leistung auf, mit einem Wirkungsgradverlust von weniger als 5 % über einen längeren Betrieb.HT-Bloc-geschweißte PlattenwärmetauscherPCHEs bieten ein schnelleres thermisches Ansprechverhalten und eine geringere thermische Trägheit, was für dynamische saubere Energiesysteme von entscheidender Bedeutung ist.
Zusammenfassung des quantifizierten Effizienzgewinns
Die Gesamteffizienzverbesserungen auf Systemebene liegen je nach Ausgangstechnologie und Betriebsbedingungen zwischen 8 % und 35 %. Die größten Einsparungen werden beim Austausch älterer Rohrbündel- oder Spiralwärmetauscher in Hochtemperatur-Wasserstoffprozessen erzielt.kundenspezifisch entwickelte gedruckte Leiterplatten-WärmetauscherDiese Vorteile werden durch maßgeschneiderte Mikrokanal-Designs, die auf spezifische Wasserstofffluss- und Temperaturprofile abgestimmt sind, noch verstärkt.
Die Kombination aus reduziertem Wärmewiderstand, geringerem Druckverlust und kompakter Bauform macht Wasserstoff-PCHEs zu einem Schlüsselfaktor für saubere Energiesysteme der nächsten Generation. Sie ermöglichen messbare Energieeinsparungen und reduzieren gleichzeitig die Investitions- und Betriebskosten über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen.
Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
Mechanismen der verbesserten Wärmeübertragung durch Mikrokanalarchitektur in Wasserstoff-PCHEs
Die in gedruckten Wasserstoff-Wärmetauschern integrierte Mikrokanalarchitektur erhöht die konvektiven Wärmeübergangskoeffizienten signifikant, indem sie den hydraulischen Durchmesser reduziert und den Übergang von laminarer zu turbulenter Strömung bei niedrigeren Reynolds-Zahlen fördert. Dieser geometrische Vorteil ermöglicht ein höheres Verhältnis von Oberfläche zu Volumen und somit einen schnellen Wärmeaustausch zwischen Wasserstoff und Arbeitsmedium bei gleichzeitig kompakten Systemabmessungen, die für moderne Anlagen zur Erzeugung sauberer Energie unerlässlich sind.
Reduzierung des Wärmewiderstands und des Druckverlusts durch optimierte Strömungsweggestaltung
Optimierte Serpentinen- und Zickzack-Strömungspfadkonfigurationen in Wasserstoff-PCHEs unterbrechen effektiv die thermischen Grenzschichten und führen so zu einer deutlichen Reduzierung des Gesamtwärmewiderstands. Gleichzeitig minimiert die durch CFD-Simulationen (Computational Fluid Dynamics) optimierte Kanalformung die Reibungsdruckverluste, wodurch der parasitäre Pumpenleistungsbedarf niedrig und die Nettoenergieausbeute auch unter variablen Lastbedingungen hoch bleibt.
Integration von Wasserstoff-PCHEs in geschlossene thermodynamische Kreisläufe zur Abwärmenutzung
Integriert in geschlossene thermodynamische Kreisläufe – wie überkritische CO₂-Brayton- oder organische Rankine-Kreisläufe – ermöglichen Wasserstoff-PCHEs eine effiziente Abwärmenutzung bei erhöhten Temperaturen. Ihre Kompaktheit und hohe Effektivität erlauben engere Temperaturdifferenzen und steigern den thermischen Wirkungsgrad des Kreislaufs um bis zu 8–12 % im Vergleich zu herkömmlichen Rohrbündel- oder Plattenwärmetauschern mit Dichtung unter identischen Betriebsbedingungen.
Materialauswahl und Beständigkeit unter Hochtemperatur- und Hochdruck-Wasserstoffbedingungen
Moderne Nickelbasis-Superlegierungen und diffusionsgeschweißte Edelstähle bieten die notwendige Kriechfestigkeit und Wasserstoffversprödungsbeständigkeit für den Dauerbetrieb oberhalb von 600 °C und 200 bar. Beschleunigte Alterungstests bestätigen, dass geeignet ausgewählte Werkstoffe ihre strukturelle Integrität über 100.000 Stunden beibehalten und somit langfristige Zuverlässigkeit ohne signifikante Beeinträchtigung der thermischen Leistung gewährleisten.
Vergleichende Analyse der Energieeffizienzgewinne gegenüber konventionellen Wärmetauschertechnologien
Quantitative Vergleichsmessungen belegen, dass Wasserstoff-Plattenwärmetauscher (PCHEs) eine um 30–50 % höhere Effektivität pro Volumeneinheit erreichen als herkömmliche Rohrbündelwärmetauscher. Der Druckverlust ist dabei typischerweise 40 % geringer als bei Plattenwärmetauschern mit Dichtung. Bei der Abwärmenutzung führt dies zu einer Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz des Systems um 2–5 Prozentpunkte und reduziert somit direkt den Brennstoffverbrauch und die CO₂-Emissionen in wasserstoffbasierten Systemen für saubere Energie.
Schlussbemerkungen
Der gedruckte Wasserstoff-Wärmetauscher ist eine wegweisende Komponente für die nächste Generation sauberer Energiearchitekturen. Durch die Kombination von mikrokanalverstärkter Wärmeübertragung, optimierten Strömungswegen, langlebigen Hochtemperaturmaterialien und nahtloser Kreislaufintegration erzielt er messbare Energieeffizienzgewinne, die mit herkömmlichen Technologien nicht zu erreichen sind. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Kanalgeometrien und Fertigungsprozesse wird seine Rolle in der dekarbonisierten Stromerzeugung und der industriellen Wärmerückgewinnung weiter festigen.
Wie verbessert ein gedruckter Wasserstoff-Schaltkreis-Wärmetauscher die Energieeffizienz in Systemen für saubere Energie?
Durch den Einsatz einer Mikrokanalarchitektur erreichen Wasserstoff-PCHEs extrem hohe Oberflächen-Volumen-Verhältnisse, was einen effektiven Wärmeaustausch bei minimalem Wärmewiderstand ermöglicht. Die kompakte Bauweise reduziert den Flüssigkeitsbedarf und parasitäre Verluste, während die vollständig metallische, diffusionsgeschweißte Konstruktion den Betrieb bei hohen Temperaturen und Drücken erlaubt und so die thermodynamische Rückgewinnung in Kreisläufen wie überkritischem CO₂ oder Wasserstoff-Expansionskreisläufen maximiert.
Welche Mechanismen führen zu einer verbesserten Wärmeübertragung durch Mikrokanalarchitektur in Wasserstoff-PCHEs?
Mikrokanäle (typischerweise 0,5–2 mm hydraulischer Durchmesser) fördern laminare bis transitorische Strömung mit hohen Wärmeübergangskoeffizienten aufgrund der reduzierten Dicke der thermischen Grenzschicht. Die periodische Unterbrechung der Kanäle erzeugt Sekundärströmungen und Wirbelablösung, wodurch thermische Gradienten weiter abgebaut werden. Diese Architektur verkürzt zudem die Wärmeleitungswege innerhalb der festen Matrix und senkt so den Gesamtwärmewiderstand im Vergleich zu herkömmlichen Rohrbündelwärmeübertragern.
Wie lässt sich durch eine optimierte Strömungsweggestaltung der Wärmewiderstand und der Druckverlust reduzieren?
Die Strömungswege werden mithilfe von numerischer Strömungsmechanik optimiert, um Totzonen zu eliminieren und ungleichmäßige Verteilung zu minimieren. Zickzack-, Serpentinen- oder tragflächenförmige Kanalanordnungen erhöhen die Turbulenz ohne übermäßige Reibung. Durch die optimale Abstimmung von Kreuz- und Gegenstromanordnungen erreicht das Design einen nahezu gegenstromähnlichen Wirkungsgrad (>98 %) bei einem Druckverlust von unter 2–5 % des Systembetriebsdrucks – deutlich niedriger als bei vergleichbaren Rippen- oder Plattenwärmetauschern.
Wie werden Wasserstoff-PCHEs in geschlossene thermodynamische Kreisläufe zur Abwärmenutzung integriert?
Sie dienen als Rekuperatoren oder Vorwärmer in Brayton-, Rankine- und Kombikraftwerken. Beispielsweise nutzt der PCHE in einem überkritischen CO₂-Kreislauf die Abwärme des Turbinenabgases zur Vorwärmung des Arbeitsmediums vor dem Haupterhitzer, wodurch der thermische Wirkungsgrad um 8–15 % gesteigert wird. Dank ihrer kompakten Bauweise lassen sie sich direkt in bestehende industrielle Abgasströme integrieren und ermöglichen so modulare Abwärmerückgewinnungsanlagen.
Welche Materialauswahl- und Haltbarkeitsaspekte sind in Wasserstoffumgebungen mit hohen Temperaturen und hohem Druck zu berücksichtigen?
Legierungen wie Inconel 625, Hastelloy X oder austenitische Edelstähle (z. B. 316L, 347H) werden diffusionsgeschweißt, um den Kern zu bilden. Diese Werkstoffe sind bis 900 °C und 200 bar beständig gegen Wasserstoffversprödung, Kriechen und Oxidation. Durch den Verzicht auf Schweißnähte und Dichtungen im Verbundwerkstoff werden Leckagepfade vermieden, während das feinkörnige Mikrogefüge für eine hohe Langzeitstabilität unter zyklischer Belastung sorgt. Schützende Oxidschichten (z. B. Chrom- oder Aluminiumoxid) erhöhen die Stabilität in wasserstoffreichen Atmosphären zusätzlich.