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(1) Wärmekraftwerke
Wärmekraftwerke erzeugen Strom durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdgas oder Erdöl. Dabei wird der Brennstoff in einem Kessel verbrannt, um Hochdruckdampf zu erzeugen, der eine mit einem Generator verbundene Turbine antreibt. Der Dampf wird anschließend in Kondensatoren zu Wasser kondensiert und wiederverwendet. Plattenwärmetauscher werden häufig in Kondensatoren eingesetzt, um den Dampf effizient zu kühlen, und in Abwärmerückgewinnungssystemen, um überschüssige Wärme aufzufangen und wiederzuverwenden. Dies verbessert den Gesamtwirkungsgrad des Kraftwerks und reduziert Energieverluste.
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(2) Kernenergieerzeugung
Kernkraftwerke nutzen Kernspaltung zur Erhitzung von Wasser, wodurch Dampf erzeugt wird, der Turbinen antreibt. Der Prozess umfasst Kernreaktionen im Reaktorkern, die Wärmeübertragung auf das Wasser, die Dampferzeugung und die Stromerzeugung. Plattenwärmetauscher spielen eine entscheidende Rolle in Kühlsystemen wie den Kühlkreisläufen des Reaktors und den Abklingbecken für abgebrannte Brennelemente. Sie gewährleisten eine effiziente Wärmeübertragung und halten sichere Betriebstemperaturen aufrecht. Darüber hinaus werden sie in Sekundärkreisläufen eingesetzt, um die thermische Effizienz zu steigern.
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(3) Erneuerbare Energien (Solar- und Geothermie)
Solarthermische und geothermische Kraftwerke wandeln Sonnen- bzw. Erdwärme in Strom um. Solarkraftwerke nutzen Spiegel, um Sonnenlicht zu bündeln und eine Flüssigkeit zu erhitzen, wodurch Dampf entsteht. Geothermische Kraftwerke hingegen gewinnen Wärme aus unterirdischen Speichern. Plattenwärmetauscher sind unerlässlich für die Wärmeübertragung von Solarkollektoren oder geothermischen Flüssigkeiten auf die Kraftwerkskreisläufe und verbessern so die Energieumwandlungseffizienz und die Systemleistung. Sie tragen außerdem dazu bei, Temperaturschwankungen in diesen Systemen auszugleichen.
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(4) Überkritische CO₂-Stromerzeugung
Überkritische CO₂-Kraftwerke nutzen CO₂ im überkritischen Zustand als Arbeitsmedium in einem Brayton-Kreisprozess. Dabei wird CO₂ komprimiert, auf überkritische Temperaturen erhitzt, in einer Turbine entspannt und die Wärme zurückgewonnen. Plattenwärmetauscher in Rekuperatoren und Kühlern steuern den Wärmeaustausch und gewährleisten so einen kompakten und effizienten Systembetrieb. Sie sind besonders effektiv bei hohen Drücken und Temperaturen und verbessern den Gesamtwirkungsgrad des Kreislaufs.
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(5) Industrielle Abwärmenutzung
Industrien nutzen Abwärme aus Prozessen wie der Stahl- oder Zementproduktion zur Stromerzeugung. Dabei wird Wärme aus Abgasen oder heißen Flüssigkeiten gewonnen, auf ein Arbeitsmedium übertragen und eine Turbine angetrieben. Plattenwärmetauscher werden eingesetzt, um Wärme aus industriellen Abfallströmen in Kraftwerkskreisläufe zu übertragen, die Energieausnutzung zu maximieren und die Betriebskosten zu senken. Sie kommen auch in Vorwärmsystemen zum Einsatz, um die Gesamteffizienz des Prozesses zu verbessern.